| Erinnerungsmal | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Vor dem Eingang zu den im Stadtpark gelegenen Sportplätzen, die allgemein mit Stadion" bezeichnet werden, steht ein von Laubbäumen umgebenes Erinnerungsmal. Es wurde von seinem ursprünglichen Standort vor der Südseite der Pfarrkirche Sankt Mariä Himmelfahrt, Ahaus, in diese Umgebung versetzt. Jüngst bekam seine Basis eine würdige Einfassung. Bei diesem Erinnerungsmal handelt es sich um einen mit einem breiten Band verstärkten Obelisken, der vertikal auf reich mit Gesimsen und Kehlen profilierten gelegten und gestellten Blöcken ruht. Grauer, nur wenig geglätteter Granit im Unterbau, wird von schwarzem Granit im Oberbau überhöht. In ungefähr mittlerer Höhe ist das Erinnerungsmal mit zwei Inschrifttafeln und zwei Flachreliefs belegt. Im Abstand darüber sind innerhalb des horizontal umgelegten Bandes zwei gleiche Kaiserkronen und zwei gleichgroße Eiserne Kreuze eingraviert sichtbar. Anlass zur Errichtung dieses Monumentes war zum einen das Gedenken an die inschriftlich genannten Gefallenen der Kriege 1864 und 1870/71 und zum anderen die Erinnerung an die glorreiche Neuerrichtung des Deutschen Reiches". |
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Die beiden Flachreliefs an gegenüberliegenden Seiten des Obelisken wurden nach Modellen des Künstlers M. Stockmann in einer Stuttgarter Bronzegießerei hergestellt. Die in Rundformate gefügten Brustbilder sind durch die Profile der Könige von Preußen und Deutschen Kaiser Wilhelm I. und Friedrich III. markant. |
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Die Fertigung und Aufstellung dieses Erinnerungsmals dürfte für die Zeit nach dem Dreikaiserjahr 1888 anzunehmen sein. Im Vergleich zu anderen in jener Zeit aufgeführten Denkmälern, die oft von überbordender Fülle sowohl im Ornamentalen als auch im Figürlichen sind, nimmt sich der Ahauser Obelisk klassisch einfach aus. Dadurch wirkt er so gut wie überzeitlich. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Vor dem Erinnerungsmal ruht seit wenigen Jahren ein in seinem Umriss gerundeter Stein mit der Inschrift Zum Gedenken den gefallenen Kameraden der zwei Weltkriege. Schützenverein Feldmark". | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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W. Dräger, Sehenswürdigkeiten in Ahaus, 1994, S. 58) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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